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Sadist schießt auf Hunde

Mischlinge von 61-Jährigem in Moosach (München) schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

(Artikel aus der TZ vom 11. Mai 2011, verfasst von Dorita Plange)

Die Nachbarin fand die beiden Hunde abends mehr tot als lebendig vor der Haustür in der Scharnhorststraße in Moosach. Blutüberströmt. Total verstört. Die Augen weit aufgerissen in nackter Todesangst. Ihr rot verfärbtes Fell war voll tiefer Löcher.

Auf den ersten Blick die Folgen einer fürchterlichen Beißerei. Bei der Tierärztin dann die böse Überraschung: die Terrier-Hündin und der Labrador-Mischling sind nicht gebissen, sondern beschossen worden. Aus allernächster Nähe mit acht Millimeter großen, harten Plastikprojektilen. Von einem bewaffneten Sadisten, der die beiden in die Enge getrieben haben muss. Jetzt sucht die Polizei diesen gefährlichen Hundehasser. Und halb Moosach sucht mit. [...]

Am 4. Mai - einem Mittwoch - nahm er die beiden abends mit zu seinem Wohnwagen am Moosacher Martinsplatz. Er wollte aufräumen, band die Hündin an der Leine am Wohnwagen fest: "Die beiden haben eine Art Ritual. Wenn einer angebunden ist, bleibt auch der andere brav da. Sind sie aber beide frei, gehen sie auf Wanderschaft in Richtung Rangierbahnhof. Da hinten gehen wir oft spazieren. Da kennen die sich aus." Irgendwie schaffte es die Hündin, ihr schlaues Köpfchen aus dem Halsband zu winden. Schon waren sie beide weg. Das war so gegen 18 Uhr. Eine Stunde lang suchte der Besitzer die Ausreißer. Als er um 19 Uhr heimkam, fand er die Nachbarin in heller Aufregung: "Sie hatte meine beiden schwer verletzten Hunde schon ins Haus geholt und die Tierrettung gerufen."

Eine Ärztin versorgte die Wunden. Erst viel später fühlte die Tochter des Herrchens im Fell der Hunde einen runden Widerstand. Eine Röntgenuntersuchung brachte schließlich die Wahrheit an den Tag: "Uns wurde ganz anders," schilderte der Hundebesitzer. Teilweise unter Vollnarkose operierte die Ärztin am Donnerstag und Freitag sieben schwarze Plastikkugeln aus den Beinchen und den Körpern der Hunde. Beiden wurden sogar die Zungen durchschossen. [...] "Das war keine Spielzeugwaffe. Der Täter muss eine Waffe mit größerer Durchschlagskraft verwendet haben. Und er muss sie fast aufgesetzt und sogar in die offenen Mäuler gezielt haben. Ich bin sicher, die beiden haben gebellt oder geknurrt. Vielleicht hat jemand etwas gehört oder gesehen." Die Polizei (Kommissariat 67) bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 2910-0.

Die beiden Hunde sind inzwischen auf dem Weg der Besserung, haben jetzt aber große Angst vor fremden Menschen. Kein Wunder.

 


11.5.11 23:13
 


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